A-WILDE stehen vor einer großen Herausforderung

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HANNOVER / BADENSTEDT – Die Jugendbundesliga steuert auf ihren Höhepunkt zu. Am Wochenende starten die besten acht Mannschaften der Saison in die Hinspiele der Viertelfinalbegegnungen. Die A-JUNGWILDEN der HSG Hannover-Badenstedt treffen dabei auf den Bundesliganachwuchs des VfL Oldenburg. Am Sonntag ist um 16:00 Uhr Anpfiff im Salzweg.

Ein kleiner Rückblick, um zu verdeutlichen, wie mühsam der Weg bis zum Viertelfinale war. Bereits im Mai 2016 begann die Saison, denn die HSG musste sich durch die Qualifikation zur JBLH arbeiten. Unter sechs Teilnehmern qualifizierte sich an einem Wochenende nur der Erste direkt für das 24er Teilnehmerfeld – der HSG gelang diese direkte Qualifikation.

Nach der Sommerpause ging es ab September in die Vorrunde. Terminkollisionen sorgten dafür, dass ein nicht konkurrenzfähiges Team, welches hauptsächlich aus B-Jugendlichen bestand, zum Auftakt eine Packung vom Topfavoriten Bayer Leverkusen bezog. Nach zwei guten Spielen am Heimspiel-Wochenende, waren die A-WILDEN wieder im Rennen und lösten am abschließenden Spieltag in Henstedt-Ulzburg das Ticket für die Zwischenrunde.

In der Zwischenrunde war allen bewusst, dass das erste Spiel in Nellingen richtungsweisend sein würde, ob die Reise noch weiter gehen kann. Das Team von Nationalspielerin Isabelle Dölle erkämpfte einen wichtigen Sieg, der aber „teuer“ bezahlt werden musste. Rückraumrechts Luzie Hilke hatte bereits früh in der Saison einen Kreuzbandriss erlitten. Im Nellingen-Spiel kamen noch die beiden Leistungsträger Marieke Heilmann (Rückraum-Mitte) und Rechtsaußen Michelle Breitbarth hinzu. Die Beiden verletzten sich so schwer, dass auch für sie die Saison vorzeitig beendet war. Nach einer hart umkämpften Partie in Göppingen gegen das heimische Frischauf-Team, zog die HSG am 26. Februar hinter der HSG Blomberg-Lippe als Tabellenzweiter in das 1/4 Finale ein.

Am Sonntag kommt es zum wiederholten Male zu einem Vergleich mit dem VfL Oldenburg. Die Mannschaft des VfL ist nicht nur aufgrund des Ausfalls einiger Leistungsträgerinnen in der Favoritenrolle. Auch der Heimvorteil im Rückspiel ist nicht zu unterschätzen. Hinzu kommt, dass die JUNGWILDEN mit Roland Friebe seit dem 16. März einen neuen Trainer auf der Bank haben. Aber auch wenn das Ziel etwas optimistisch klingen mag: „Die JUNGEN WILDEN wollen in das Final Four“.

Die A-WILDEN spielen bisher eine tolle Saison und wollen
im 1/4 Finale ein unbequemer Gegner sein

Saison biegt auf die Zielgerade ein

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HANNOVER / BADENSTEDTAm 25. März trifft die HSG Hannover-Badenstedt in Zwickau auf den dort beheimateten BSV Sachsen. Nach drei Wochen Spielpause, biegen die JUNGEN WILDEN am Samstag in die Zielgerade der Saison ein. Die vergangenen Tage, die eigentlich als intensive Vorbereitung gedacht waren, verliefen dann ganz anders, als geplant. Am 06. März trennten sich die Wege von Trainer Florian Marotzke und der HSG. An einen ruhigen Trainingsbetrieb war also eher nicht zu denken.

In der vergangenen Woche wurde die Nachfolge geregelt und seit letztem Donnerstag trägt der neue Trainer Roland Friebe die Verantwortung für die beiden HSG „Schlachtschiffe“ 1. Damen und wA-Jugendbundesligamannschaft. Die JUNGEN WILDEN versuchten indes die Unruhe von der Mannschaft zu nehmen. „Sag bitte den Medien, dass die Mannschaft sich zurzeit auf das Sportliche konzentrieren möchte“, war der Auftrag für den Pressesprecher von der zum Mannschaftsrat gehörigen Leonie Neuendorf.

Das Auswärtsspiel gegen den BSV Sachsen Zwickau ist, von der Tabelle her gesehen, ein Spiel auf Augenhöhe. Lediglich ein Punkt trennt den BSV auf Platz 11 und die Badenstedter Mannschaft (Platz 13). Bei einem Sieg in Zwickau könnten die JUNGEN WILDEN an den Sächsinnen vorbeiziehen. Das wäre ein BIG POINT, denn danach haben die Hannoveranerinnen innerhalb von 12 Tagen drei Heimspiele am Stück.

Der neue Trainer Roland Friebe hatte also wenig Zeit, die Mannschaft auf den Saisonendspurt einzustellen. Da ist es zumindest kein Nachteil, dass er die Mannschaft bereits länger kennt, denn als Hannoveraner wurde Friebe bereits des Öfteren als Zuschauer in der Halle gesichtet. Einen Vorteil hat Friebe auf jeden Fall am Samstag auf seiner Seite, ein Taktik-Videostudium bringt dem Gegner im Vorfeld wenige Erkenntnisse über die Spielweise des neuen Coach.

Das Team ist, bis auf die Langzeitverletzten, einsatzbereit und nimmt den Abstiegskampf an – ab jetzt ist jedes Spiel ein Endspiel.

Trainer Roland Friebe: „Die Mannschaft ist hochmotiviert und wir sind uns sicher, dass wir in Zwickau nicht chancenlos sind, obwohl dort ein starkes Team auf uns wartet.

Nach kurzer Kennlernphase, wartet am Samstag bereits ein schwieriges Spiel
auf den neuen Trainer Roland Friebe und seine Mannschaft

JUNGE WILDE beim DHB

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REGENSBURG – DHB U19 Kader löst EM-Ticket

Direkt nach dem Turniersieg beim Vier-Länder-Turnier ist die Juniorinnen-Nationalmannschaft am vergangenen Montag nach Regensburg gereist, um sich intensiv auf die EM-Qualifikation vorzubereiten. Das Team von DHB-Trainerin Marielle Bohm hat am Wochenende die Früchte für die Arbeit eingefahren. Mit zwei souveränen Siegen gegen Lettland (48:17) und Polen (37:20) ließ die deutsche Mannschaft keinen Zweifel aufkommen, wer als Turniersieger das Ticket für die EM löst.

Die JUNGE WILDE Isabelle Dölle gehört zu dem Kader und kann sich nun berechtigte Hoffnungen auf eine Teilnahme an der U19-Europameisterschaft in Slowenien machen. Die EM findet vom 27. Juli bis zum 6. August statt.

Isabelle Dölle: „Natürlich freuen wir uns über die erfolgreiche Qualifikation. Die letzten zwei Wochen haben uns mannschaftlich richtig voran gebracht. Schön war zu sehen, dass wir gegen ein hochmotiviertes polnisches Team gut dagegen gehalten und zum Ende der ersten Halbzeit das Spiel fest in den Griff bekommen haben.

Ende April findet die nächste DHB-Maßnahme statt. Von da an gilt die volle Konzentration der EM im Juli/August.

DHB-Bericht (zum Lettland-Spiel)
DHB-Bericht (zum Spiel gegen Polen)
Bericht handball-world.com

Isabelle Dölle (li.) schaffte mit der U19-Nationalmannschaft die Quali zur EM
(Fotos vom Spiel gegen Portugal am 10.03.17)
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JUNGE WILDE mit neuem Trainer

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HANNOVER / BADENSTEDTNach der Trennung von Cheftrainer Florian Marotzke, hat der Vorstand der HSG Hannover-Badenstedt am Mittwochabend eine Interimslösung beschlossen. Mit sofortiger Wirkung wird Roland Friebe die Verantwortung für die 1. Damenmannschaft übertragen. In beiderseitigem Einvernehmen ist die Zusammenarbeit erstmal bis zum Saisonende geplant. Danach bewerten beide Seiten die Lage neu.

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JUNGE WILDE in den Medien

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HANNOVER – In der heutigen Ausgabe der NEUEN PRESSE gibt es einen Bericht über das bevorstehende VIER-Länder-Turnier der DHB-Juniorinnen. Dabei hat die JUNGE WILDE Isabelle Dölle heute ab 20:00 Uhr gegen Portugal ein „Heimspiel“ in der Sporthalle Ludwig-Jahn-Straße in Misburg. Vorher (17:30 Uhr) kommt es zum Aufeinandertreffen zwischen Frankreich und Spanien.

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Negativer Paukenschlag in Badenstedt

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140514 Logo Badenstedt NEU 100x100HANNOVER / BADENSTEDT – Die HSG Hannover-Badenstedt und Trainer Florian Marotzke haben die Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung beendet. Marotzke verabschiedete sich bereits am Montagabend von der Mannschaft und wurde bis auf Weiteres von seinen Aufgaben freigestellt. Hiervon ist nicht nur die 1. Damenmannschaft in der 2. Bundesliga betroffen, Marotzke war gleichzeitig Leistungskoordinator, betreute die wA-Jugendbundesligamannschaft und das Team der weiblichen B-Jugend.

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JUNGE WILDE zum DHB

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KAISERAU / HANNOVER – Ein Bericht auf der DHB Homepage

Der März steht im weiblichen Nachwuchsbereich ganz im Zeichen der Juniorinnen. Das Team von DHB-Trainerduo Marielle Bohm und Jens Pfänder wird neben der Teilnahme am Vier-Länder-Turnier in Hannover, Emmerthal und Celle (10. bis 12. März) auch die EM-Qualifikation in Regensburg eine Woche später (17. bis 19. März) vor heimischen Publikum spielen.

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… und am Ende singt und lacht nur Mainz

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HANNOVER – Trotz einer Leistungssteigerung gegenüber den letzten Spielen, stehen die JUNGEN WILDEN aus Hannover nach dem Spiel bei Mainz 05 wieder mit leeren Händen da. Das Team hat sich leider nicht für seinen tollen Kampf belohnt und scheiterte ein ums andere Mal an der starken Meenzer Torhüterin Helen van Beurden. Nach einem Halbzeitstand von 13:9 und einem zwischenzeitlichen Ausgleich (15:15 – 37. Minute), gab es am Ende doch noch eine klare 32:26 Niederlage. 

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