Spitzenspiel beim VfL Oldenburg

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HANNOVER – Ein Vorbericht von Erik

B-JUNGWILDE fahren mit breiter Brust nach Oldenburg

 Sonntag 14.00 Uhr, Tatort: Robert-Schumann-Halle, Oldenburg: Spitzenspiel der B-Jugend-Oberliga.

Alle Handballverrückte, die gerne hochklassigen Jugendhandball sehen möchten, sollten sich diesen Termin vormerken, denn im Duell der Auswahlspieler des HVN stehen sich die beiden punktgleichen Teams des VfL Oldenburg und der HSG Hannover-Badenstedt gegenüber. Beide Mannschaften trennt im Moment nur das Torverhältnis, Oldenburg liegt auf Platz 1 vor unseren B-JUNGWILDEN.

Letztere fahren mit breiter Brust in den Norden. Nachdem unsere Mädchen in den vergangenen Wochen mit dem BV Garrel und dem SV Werder Bremen die beiden Verfolger etwas abschütteln konnten, können sie im direkten Duell mit Oldenburg die Qualifikation für das Achtelfinale der Deutschen B-Jugendmeisterschaft klar machen. Und das ist das erklärte Ziel des Teams von Denise Friebe und Janina Thiemann.

Doch zuvor steht die schwere Aufgabe beim gastgebenden VfL an. Nachdem unsere JUNGWILDEN das Hinspiel im Dezember knapp mit 20:19 Toren für sich entschieden hatten und am letzten Wochenende die A-WILDEN die A-Jugend des VfL Oldenburg mit 35:27 Toren zurück an die Hunte schickten (bei beiden Vereinen sind A- und B-Jugend weitgehend identisch), wird sich das Team von Thorsten Feickert und Kim Balthazar Wiedergutmachung auf die Fahne geschrieben haben.

Unsere Trainerinnen können derzeit aus dem Vollen schöpfen. Alle Langzeitverletzten sind wieder dabei und die letzte Woche grippebedingt fehlenden Elea Kirchberg und Julia Müller sind wahrscheinlich auch wieder mit an Bord. Aufbauend auf einer guten Deckungsarbeit in die Gegenstöße kommen – das ist unsere Stärke und sollte auch diesmal wieder Teil unseres Erfolgskonzeptes sein. Dann wird es auch hoffentlich endlich einmal wieder einen Sieg in Oldenburg zu feiern geben.

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A-WILDE vor schwierigem Auswärtsspiel

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HANNOVER – Ein Vorbericht von Erik

Setzt sich der Lauf der A-WILDEN auch in Osnabrück fort?

Am kommenden Samstag dürfen die A-JUNGWILDEN der HSG Hannover-Badenstedt nach zwei Heimspielen in Folge wieder einmal reisen. Es geht Richtung Westen, das Spiel bei der dort ansässigen HSG Osnabrück wird um 16:00 Uhr angepfiffen. Kann unser Team den Schwung der letzten drei Spiele mitnehmen und auch in Osnabrück weitere zwei Punkte einfahren?

Auf den ersten Blick sieht es so aus, da wir mit 6:2 Punkten derzeit Tabellenzweiter der A-Jugend Oberliga sind und die Gastgeberinnen mit 2:4 Punkten nur Vorletzter der Sechsergruppe. Die Tabelle hat aber wenig Aussagekraft, wenn wir uns die Ergebnisse des Osnabrücker Teams aus den letzten Monaten ansehen.

Die Vorrunde zur Oberliga hat die HSG Osnabrück ungeschlagen als Zweiter hinter Nienburg und noch vor der HSG Hannover-Badenstedt beendet. Dabei gelang gegen unsere A-WILDEN ein deutlicher 34:29 Sieg, bei dem wir von Anfang an hinterherliefen, bei Halbzeit schon mit den fünf Toren in Rückstand waren und auch in der zweiten Hälfte nie entscheidend verkürzen konnten.

In der laufenden Oberligasaison gab es für die Gastgeberinnen zunächst einen Auftakterfolg gegen die HSG Nienburg, ehe man in Oldenburg deutlich verlor. Das dritte Spiel gegen Werder Bremen, bislang die Übermannschaft der Oberliga, wurde dann nur mit einem Tor Unterschied mit 28:29 Toren verloren. Zur Erinnerung: Wir hatten gegen Bremen mit 21:42 Toren verloren!

Unser Team um Trainerin Nadine Große ist gewarnt, die Trauben in der Ballsporthalle Hellern hängen hoch. Das Team des Trainertrios Julia Grüner, Jörg Elbel und Volker Krems hat mehrere Spielerinnen, die für fünf und mehr Tore pro Spiel gut sind. Dabei gilt vor allem die beiden Topscorerinnen Lisa Meyer und Carla Nikolaus in den Griff zu bekommen. Wenn wir in der Abwehr wieder so stabil stehen, wie in den letzten Spielen, sollte aber auch ein Erfolg in Osnabrück drin sein.

Schon gewusst? Die weibliche A-Jugend der HSG Osnabrück hat im Januar die Auszeichnung LEO, den Sport Award der Stadt Osnabrück, in der Kategorie Nachwuchs für die besonderen Leistungen im Jahr 2017 erhalten. Wir senden einen Herzlichen Glückwunsch aus Hannover!

Kein Hochrisikospiel für Hannover in Bremen

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HANNOVER – Eigentlich bestreitet der SV Werder Bremen seine Heimspiele samstags um 19:30 Uhr. Die Klaus-Dieter-Fischer-Halle liegt aber nur ca. 800 m Luftlinie vom Weserstadion entfernt. Dort wird am Samstag, dem 24.02.18 um 18:30 Uhr das Hochrisiko-Fußballspiel zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV angepfiffen. Aus diesem Grund startet das Derby zwischen Werder Bremen und der HSG Hannover-Badenstedt bereits um 15:00 Uhr.

Sicher ist dieses Handballspiel der 2. Bundesliga kein Hochrisikospiel, trotzdem ist in dem Nordderby für Spannung gesorgt. Die JUNGEN WILDEN sind seit der letzten Woche auf einem Abstiegsplatz und für Hannover ist ab sofort jedes Punktspiel ein Kampf gegen den Abstieg. Zusätzlich muss sich die HSG zurzeit mit einem Thema beschäftigen, auf welches sie gerne verzichtet hätte. Schwerpunkt sollte eigentlich der Kader sein – diese Gespräche müssen aber warten und Priorität hat der Trainerposten.

Aber auch bei dem Gegner von der Weser läuft lange nicht alles rund. War am 13.01.18 noch große Freude angesagt, nachdem man die favorisierten Kurpfalz Bären mit 10 Toren abgefertigt hatte, kam danach die Ernüchterung. Gleich gegen alle drei Aufsteiger gab es zuletzt Niederlagen – teilweise sogar empfindliche Pleiten. Und auch am letzten Wochenende konnte die hochgelobte Heimstärke nicht bestätigt werden – eine Niederlage gegen Herrenberg bringt Werder in Richtung Abstiegsplätze. Also stehen beide Mannschaften unter Druck, man braucht Punkte, wenn sich die Lage nicht verschlechtern soll – dass sorgt im Vorfeld für Knistern und Spannung.

Die personelle Situation entwickelt sich bei der HSG Hannover-Badenstedt langsam aber sicher zu einem Drama – neu auf der Verletztenliste, seit dem Spiel gegen Nürtingen, ist Torhüterin Frauke Kemmer mit einer Muskelverletzung. Leonie Neuendorf war ja trotz Bänderriss im Einsatz – „Bänder werden überbewertet“, die saloppe Antwort auf die Nachfrage des „warum?“. Eventuell steht nach langer Verletzungspause Marlen Wills wieder im Kader, was dem Team eine Linkshänderin bescheren würde.

Der Sportliche Leiter Bernd Schröder: „Zu dem Spiel muss man nicht viel sagen: Schaut man sich Tabelle, die letzten Ergebnisse beider Teams sowie das Hinspiel an, ist klar, was es zu erwarten gibt. Für uns kommt es darauf an, den Bremer Rückraum möglichst in den Griff zu bekommen – wenn wir eine Chance haben wollen.

Ihre vier Paraden gegen Spielschluss sorgten u. a. für einen Punktgewinn – Hanna Belgardt

2. Damen kassiert 44 Gegentore

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DORFMARK – Ein Bericht von Christiane

2. Damen in Heidmark stets bemüht

Es gibt einfach Tage, an denen man sich viel vornimmt und dann doch nichts läuft. So einen Tag erwischten die Oberligadamen der HSG Hannover-Badenstedt am vergangenen Samstag.

Die äußeren Rahmenbedingungen waren nicht die besten: Durch Krankheit, Verletzung und Arbeit standen uns gerade einmal 11 Spielerinnen zur Verfügung, wobei zwei noch angeschlagen in das Rennen gingen. In den ersten Minuten klapperte mehr der Metallrahmen. Das Runde wollte einfach nicht in das Eckige. Die Damen der HSG Heidmark fanden aber schneller das Zielwasser und nach nur 10 Minuten konnten sie ein kleines Polster schaffen (6:3). In den folgenden 10 Minuten ließen die Badenstedterinnen sich aber nicht abschütteln. Doch was dann im letzten Drittel des ersten Durchganges passierte, war eigentlich unerklärlich. Obwohl man die eigenen Beine bewegen wollte, blieben die gerade im Abwehrverhalten stehen und Riesenlücken kamen zum Vorschein. So ging man mit einem 6-Tore-Rückstand in die Kabine. Mit 15 eigenen Treffern kann man sogar leben, aber 21 Gegentore werfen manche Mannschaften nicht mal in 2 Halbzeiten.

Mit Wiederanpfiff sollte alles besser werden, aber peripheres Sehen wurde gänzlich eingestellt, irgendwie klappte das Verschieben an dem Tag so gar nicht in den eigenen Reihen und man lud die Heimsieben immer wieder zu einfachen Toren ein. So stand es knapp 10 Minuten vor dem Ende 37:22. Eine Zeitstrafe gegen die überragende Spielgestalterin Mona Zahn leitete dann eine kleine Wende ein und man konnte sich dem Untergang noch ein wenig entgegenstemmen. Der Abstand wurde nochmal etwas verkleinert und nach dem der Heimtrainer seine Damen nach einem 0:4-Lauf der Gäste zur Auszeit bat, auf 8 Tore reduziert werden. Am Ende unterlag man 44:32.

Fazit: Eine verdiente Niederlage. Heidmark hat wohl das beste Spiel in dieser Saison abgeliefert und wir liefen immer hinterher. Auch wenn es zwischendurch nach einer Klatsche aussah, waren die Badenstedterinnen immer bemüht, es besser zu machen und gaben sich nicht auf. Am Ende ist die Niederlage wohl ein paar Tore zu hoch ausgefallen. 76 Tore in einem Damen-Oberligaspiel sieht man nicht alle Tage. Jetzt heißt es Mund abwischen und nach vorne gucken. Unter der Woche gab es noch eine kleine interne Umbesetzung und so gucken alle gespannt auf das kommende Wochenende.

Es spielten: Pinkvos, Boehk – Thiemann, Müller, Blaser, Heitefuß, Ridder, Seidler, Pagel, Friebe

A-WILDE empfangen Dauerrivalen aus Oldenburg

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HANNOVER – Ein Bericht von Erik 

Am kommenden Sonntag erwarten unsere A-JUNGWILDEN im zweiten Heimspiel hintereinander den Dauerrivalen VfL Oldenburg um 14.00 Uhr im Salzweg. Beide Teams weisen nach drei Spielen 4:2 Punkte auf und sind nur durch das Torverhältnis getrennt. Oldenburg nimmt Platz 2 der A-Jugend-Oberliga HVN/BHV ein, unsere Mannschaft den Dritten.

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Schwere Auswärtshürde für B-WILDE

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HANNOVER – Ein Bericht von Erik

Für die B-JUNGWILDEN der HSG Hannover-Badenstedt steht am kommenden Samstag, den 17.02.18, um 14.00 Uhr beim SV Werder Bremen ein schweres Auswärtsspiel an. Die Bremer Mädchen sind in der B-Jugend-Oberliga des HVN/BHV mit 8:4 Punkten Tabellendritter und liegen damit nur 2 Verlustpunkte hinter unseren JUNGWILDEN. Besondere Brisanz bekommt dieses Spiel nicht nur aufgrund der Tabellensituation, sondern auch aufgrund der Tatsache, dass die Bremerinnen das Hinspiel in Hannover mit 17:20 Toren gewannen, die Punkte aber dennoch bei uns blieben, da Werder eine nicht spielberechtigte Spielerin eingesetzt hatte.

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JUNGE WILDE ohne Trainer gegen TG Nürtingen?

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HANNOVER – Ein einstelliger Tabellenplatz scheint möglich, war vor Saisonbeginn die einhellige Meinung von Trainerteam und Mannschaft. Davon ist man zurzeit sehr weit entfernt. Nach dem Rückzug von Trainer Roland Friebe, wird die Aufgabe nicht einfacher. Alle in der HSG Hannover-Badenstedt müssen jetzt an einem Strang ziehen und den Abstiegskampf annehmen – Vorwürfe machen keinen Sinn und helfen auch in der derzeitigen Situation nicht weiter.

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