Tanz in den Mai

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Am Sonntag steht das nächste Vier-Punkte-Spiel vor der Tür. Dann treffen am 30.04. ab 16 Uhr die JUNGEN WILDEN der HSG Hannover Badenstedt auf den Tabellennachbarn Werder Bremen. Die Teams sind punktgleich und lediglich aufgrund des besseren Torverhältnisses rangiert die HSG einen Platz besser, als die Spielerinnen von Gästetrainer Patrice Giron.

Beide Mannschaften befinden sich nach wie vor in akuter Abstiegsgefahr und der Sieger dieses Vergleichs kann sich ein wenig nach oben absetzen. Der Gast von der Weser hatte bereits in der letzten Saison mit einem fulminanten Endspurt den Klassenerhalt gesichert. Mit 7:3 Punkten aus den letzten fünf Spielen hat Werder sogar noch einen Punkt mehr erzielt, als die zuletzt stark auftretenden Schützlinge von Trainer Roland Friebe.

Leichte Vorteile sprechen für Bremen, denn das Hinspiel wurde im letzten Spiel des Jahres 2016 mit 33:28 gewonnen. Für die JUNGEN WILDEN spricht, dass sie zu Hause zuletzt stark und selbstbewusst aufgetreten sind und sogar den Tabellenführer Bensheim-Auerbach nah an den Rand einer Niederlage brachten. Ein weiterer Aspekt in der kleinen Halle am Salzweg könnte das Publikum sein, welches das Team in letzter Zeit vorbildlich unterstützt hat. Deshalb wünscht sich Sprecher Uwe Pichlmeier, „eine volle Hütte, denn dann fühlen sich viele Mannschaften hier nicht wohl und unsere Spielerinnen bekommen einen zusätzlichen Schub, der es jedem Gegner schwierig macht, hier zu bestehen.

Ein Schwerpunkt wird es sicher sein, die Kreise der Haupttorschützin Merle Heidergott einzudämmen. Die Rückraumspielerin hat laut HBF-Info-Statistik bereits 165 Treffer erzielt und 142 davon sind Feldtore – im Hinspiel konnte sie 12 Mal im Badenstedter Tor einnetzen. Aber auch einige andere Spielerinnen können immer wieder mit Höhepunkten glänzen.

Trainer Roland Friebe: „Aufgrund der letzten Ergebnisse können heute beide Mannschaften mit deutlich gestärktem Selbstbewusstsein in die Partie gehen. Doch gerade für die JUNGEN WILDEN gilt es, nicht nur die wichtigen Punkte um den Verbleib in der Liga zu holen, sondern auch die schmerzlich verpassten Chancen des letzten Spiels nun vor eigener Kulisse wieder gut zu machen und zu zeigen, was in ihnen steckt.

Die Zuschauer können sich auf ein packendes spannendes Spiel freuen und Badenstedt erhofft sich natürlich ein glückliches Ende für die JUNGEN WILDEN, damit man vielleicht anschließend entspannt „in den Mai tanzen“ kann.

Isabelle Dölle (links) und Merle Heidergott (Mitte) im Hinspiel

JUNGE WILDE im Video

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HANNOVER – Am Sonntag steht bereits das vorletzte Heimspiel auf dem Programm. Wir erwarten zu einem Abstiegsduell das Team Werder Bremen. Unsere JUNGE WILDE Isabelle Dölle ist diesmal für die Spielankündigung zuständig. Und wenn ihr mehr über Isabelle und ihr Internatsleben erfahren wollt, klickt entweder im Video auf den entsprechenden Hinweis oder auf den LINK unter diesem Video.

Isabelle Dölle – Sportinternat Hannover – Schule und Handball

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JUNGE WILDE verwerfen sich bei Union Halle

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HALLE / SAALE – Ein Bericht von Jörg Zehrfeld 

Es ist das erwartet schwere Spiel beim noch um einen Aufstiegsplatz kämpfenden Tabellendritten gewesen, zweimal gut zehn torlose Minuten besiegelten die 24:29 (12:15) Niederlage der HSG Hannover-Badenstedt beim Tabellendritten SV Union Halle-Neustadt.

Bereits der Auftakt in Halle war schlecht für die JUNGEN WILDEN, Halles Keeperin  Anica Gudelj kaufte der HSG die Würfe gleich im Dutzend ab. Der erste Badenstedter Treffer zum 1:3 durch Saskia Rast fiel per Strafwurf erst in der 10. Spielminute, dass erste Tor aus dem Feld erzielte Jana Pollmer sogar erst nach 12 Minuten. Pollmer und Bogna Dybul übernahmen bei der HSG zunächst einen Großteil der Vollstreckungsaufgaben, die HSG biss sich aber ins Spiel und blieb bis zur Pause in Reichweite.

Die HSG agiert nicht abgeklärt genug

Und Badenstedt  setzte in der zweiten Halbzeit erfolgreich nach, Jana Pollmer gelangen die Ausgleichstreffer zum 18:18 wie zum 19:19 (41.), die HSG kratzte im Anschluss aber zu wenig am Lack der Hallenserinnen. Nach dem Doppelschlag von Jaqueline und Stefanie Hummels zum 22:19 (44.) für Halle konnten Jana Pollmer und Saskia Rast noch einmal für den 21:22 Anschluss sorgen (45.), dann war erneut Torflaute bei der HSG angesagt. Als Jana Pollmer zum 22:27 (56.) endlich wieder einmal für Zählbares auf der Anzeigetafel sorgen konnte, waren die Punkte schon sicher bei den Gastgeberinnen verbucht.

Wir hatten heute sicherlich ein Problem das Tor zu treffen, aus dem Ruckraum waren wir längst nicht so erfolgreich wie bei den letzten Partien.  Ärgerlich ist die Niederlage dadurch, dass wir uns nach unserer guten Aufholjagd und den Ausgleichstreffern gegen einen routiniert auftretenden Gegner in der Schlussphase nicht mehr durchsetzen konnten“, vermisste Trainer Roland Friebe bei seinem Team ein wenig die Abgeklärtheit.

Zwei Punkte Differenz zu den Abstiegsplätzen sind  für die HSG kein Ruhekissen, im Duell mit dem ebenfalls abstiegsbedrohten SV Werder Bremen am 30. April in der Salzwegarena  wird dringend ein Sieg gebraucht.

JUNGE WILDE zum Tabellenvierten

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HANNOVER – Einmal mehr sind die JUNGEN WILDEN der HSG Hannover-Badenstedt beim Auswärtsspiel am Samstag der klare Außenseiter. Ab 18:00 Uhr ist SV Union Halle-Neustadt der Gastgeber in der Erdgas-Arena. Nach einem durchwachsenen Saisonbeginn hat sich Halle seit dem siebten Spieltag stetig nach oben gearbeitet. Die Wildcats schauen inzwischen Richtung 1. Bundesliga und werden alles versuchen, um gegen den Aufsteiger aus Niedersachsen den Hinspiel-Erfolg zu wiederholen.

Mit Platz 4 und lediglich zwei Punkten Rückstand auf Platz 2, der wiederum zum Aufstieg berechtigt, ist Halle noch voll im Aufstiegsrennen dabei. Und da neben dem bereits als Meister feststehenden Aufsteiger, HSG Bensheim-Auerbach, nur noch Rödertal und Halle für die 1. Bundesliga gemeldet haben, werden die Saale-Städterinnen alles dransetzen, diesen Platz 2 zu erreichen. Nicht nur deshalb ist ein Sieg gegen den Aufsteiger aus Niedersachsen Pflicht.

Aber auch für die HSG besteht nach wie vor Zugzwang. Der Tabellenkeller hängt noch sehr eng zusammen, umso wichtiger war der 34:27 Heimsieg am Gründonnerstag gegen die SG H2Ku Herrenberg. Vier Spiele mit ansprechender Leistung liegen jetzt hinter Trainer Roland Friebe – lediglich dem Meister musste man sich knapp geschlagen geben – und das Team will an diese Form anknüpfen. Sollte das gelingen, kann man auch einen Favoriten zumindest ärgern.

Trainer Roland Friebe: „Das Hinspiel war sehr knapp, das Team konnte die Partie bis kurz vor Schluss offen gestalten. Beide Mannschaften haben zuletzt eine positive Serie hingelegt, wobei der Tabellenplatz eindeutig für Halle spricht. Sollte es sich anbieten, nehmen wir natürlich auch gerne Punkte aus Halle mit.

War im Hinspiel neun Mal erfolgreich – Bogna Dybul

JUNGE WILDE legen sich selber zwei Eier (Punkte) in das Osternest

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HANNOVER / BADENSTEDT – Am Gründonnerstag fand in Hannover das Nachholspiel der 2. Bundesliga zwischen den JUNGEN WILDEN und den Kuties aus Herrenberg statt. Von Beginn an waren die Gastgeberinnen konzentriert und konnten nach einer 18:13 Pausenführung, am Ende einen nie gefährdeten 34:27 Heimsieg einfahren.

Das Spiel begann mit einem 1:0 durch Sulamith Klein aus Herrenberg. Diese Führung sollte aber die letzte der Gäste aus Baden-Württemberg sein. Durch Treffer von Saskia Rast (im Bild – Mitte links), Isabelle Dölle und zweimal Leonie Neuendorf konnte sich die HSG nach gut vier Minuten das erste Mal ein wenig auf 4:1 absetzen. Bis zur 10. Minute kam Herrenberg immer wieder auf Tuchfühlung heran, aber nach dem Treffer von Bogna Dybul in der 13. Spielminute setzten sich die JUNGEN WILDEN erstmals mit fünf Toren zum 9:4 ab.

Man hatte den Eindruck, dass die bis dahin stärkste Abwehr der Liga, immer ein wenig spät dran war und diese kleine Schwäche nutzten die Friebe Schützlinge immer wieder, um in die aufgerissenen Lücken zu stoßen. Beide Trainer ließen ihre Mannschaften spielen, coachten von der Bank und behielten ihre grünen Team-Timeout Karten in der Tasche. Erst bei 29:27 legte Herrenbergs Trainer Hagen Gunzenhauser die erwähnte Grüne Karte auf den Tisch des Kampfgerichtes. Der letzte Angriff sollte besprochen werden, um mit einem Treffer den Rückstand auf 17:14 zu verkürzen. Der Plan misslang – Badenstedt kam noch einmal in Ballbesitz und Mieke Düvel (im Bild oben rechts) erzielte Bruchteile vor dem Pausenpfiff den 18:13 Halbzeitstand.

Bereits jetzt war das Publikum, die Salzweghalle war mit 300 Zuschauern ausverkauft, begeistert von der Heimmannschaft. Die JUNGEN WILDEN konnten an die zuletzt gezeigten guten Leistungen anknüpfen und wollten mit aller Macht die Punkte in Hannover behalten. Mit einem 7 Meter Tor eröffnete Jana Pollmer den Torreigen der Badenstedterinnen in der zweiten Halbzeit. Ein weiterer 7 Meter Erfolg von ihr, sie steuerte in den 60 Minuten 10 Treffer zum Sieg bei, brachte den JUNGEN WILDEN in der 37. Minute erstmals eine acht Tore Führung. Als in der 42. Spielminute Esther Pollex und kurz darauf Bogna Dybul mit einer 2-Minuten-Zeitstrafe auf die Bank mussten, agierte Hannover für eine Zeit in doppelter Unterzahl. Aber spätestens als der Gastgeber auch diese Schwierigkeit glimpflich überstanden hatte, witterte das Publikum einen Heimsieg.

Badenstedt hielt den Gegner jetzt immer auf Distanz und als Marie-Kristin Gerber, praktisch mit dem Schlusspfiff, das hochverdiente 34:27 erzielte, war der Sieg unter Dach und Fach. Die JUNGEN WILDEN können jetzt ein wenig durchpusten und ein ruhiges Osterfest feiern. Auch wenn es im Tabellenkeller immer noch sehr eng zugeht, haben sich die Spielerinnen um Kapitän Lena Seehausen erstmal ein wenig Luft verschafft und durch den „Vier-Punkte-Sieg“ im Abstiegsduell den 11. Tabellenplatz erobert.

Trainer Roland Friebe auf der Pressekonferenz: „Die Mannschaft hat vier starke Spiele am Stück abgeliefert. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Die Mädels haben sich jetzt ein wenig Ruhe über Ostern verdient und am 22.04. fahren wir nach Halle, um auch dort unsere Stärken für ein gutes Spiel zu nutzen.

Steuerte nicht nur 10 Treffer zum Sieg bei, sondern setzte auch
immer wieder ihre Mitspielerinnen in Szene – Jana Pollmer
(Fotos: Jörg Zehrfeld)

JUNGE WILDE wollen gegen Herrenberg punkten

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HANNOVER – Trotz einer Niederlage gegen den Meister Bensheim-Auerbach bekamen die JUNGEN WILDEN stehende Ovationen vom Publikum, das die sehr gute Leistung, mit unglücklichem Ausgang, zu würdigen wusste. Im dritten Heimspiel in Folge, wollen die Badenstedterinnen im Abstiegsduell gegen die SG H2Ku Herrenberg nicht nur Beifall, sondern auch die Punkte.

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JUNGE WILDE im Video

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HANNOVER / BADENSTEDT – Und das dritte Heimspiel in Folge steht vor der Tür. Am Gründonnerstag spielen die JUNGEN WILDEN im Nachholspiel gegen die SG H2Ku Herrenberg. Diesmal stellt euch Dominika Tvrdonova ein wenig ihren Wohnort Hildesheim vor.

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JUNGE WILDE zum DHB

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WARENDORF – Nach der DHB-Erstsichtung haben sich die DHB Verantwortlichen eine Liste von Namen mit Talenten erstellt, die ihnen besonders aufgefallen sind. Jetzt folgt eine weitere Sichtungsmaßnahme in Form eines Lehrganges an der Sportschule Warendorf.

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JUNGE WILDE ganz stark gegen den Meister

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HANNOVER / BADENSTEDT – Ein Bericht und Bilder von Jörg Zehrfeld

Die JUNGEN WILDEN bringen den Meister zum Schwitzen

Knapper geht es nicht, die HSG Hannover-Badenstedt unterlag der HSG Bensheim-Auerbach mit 23:24 (12:15) und muss sich mit einer ansprechenden Leistung trösten, die vom treuen Badenstedter Publikum mit „Standing Ovations“ gefeiert wurde.

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