Badenstedt-Kader verstärkt durch 4 + 1

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Die Förderung von Jugendspielerinnen ist fester Bestandteil der Philosophie der HSG Hannover-Badenstedt (zukünftig TV Hannover-Badenstedt). Durch den Sprung von gleich vier Nachwuchstalenten in die 1. Damen, folgt die logische Konsequenz der ständigen Bemühungen. Rückraummitte Mia Lakenmacher und Linksaußen Anabel Heitefuß rücken zwei Jugend-Nationalspielerinnen in den Kader der JUNGEN WILDEN auf. Torhüterin Kim Lucas und Rechtsaußen Maraike Kusian, die ebenfalls schon Erfahrung in der Nationalmannschaft nachweisen kann, werden den erweiterten Kader vervollständigen. Alle vier waren in der vergangenen Saison mit Trainerin Denise Friebe in das Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft vorgedrungen und scheiterten dort am späteren Deutschen Meister BVB Dortmund. Und eben diese Trainerin Denise Friebe wird nach einer Leistungssport-Handballpause (Nachwuchs und Beruf waren die Gründe) wieder in die 1. Mannschaft zurückkehren und auf Rückraumlinks zukünftig für die JUNGEN WILDEN Hannover-Badenstedt spielen.

Mia Lakenmacher, Jahrgang 2002, hat bereits als C-Jugendliche ihre herausragenden Qualitäten bewiesen. Bei der Landesmeisterschaft, die Badenstedt 2017 souverän gewann, hat sie in entscheidenden Momenten immer wieder Verantwortung übernommen. Als Jungjahrgang der weiblichen B-Jugend war sie in der vergangenen Saison eine tragende Stütze der Mannschaft und sammelte auch schon Erfahrungen in der Jugendbundesliga.

Anabel Heitefuß, Jahrgang 2001, ist ein Eigengewächs aus Badenstedt. Auf Linksaußen ist sie eine starke Tempogegenstoßspielerin und wird gemeinsam mit Lena Seehausen das Duett auf der linken Seite bilden. Auch sie gehört zum starken weiblichen B-Jugendteam der letzten Saison. Leider hatte sie sich bei den Bundesendspielen „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin verletzt und somit fehlte dem Team eine Haupttorschützin und Leistungsträgerin im Viertelfinale.

Maraike Kusian, Jahrgang 2002, hat im letzten Jahr physisch einen großen Sprung gemacht. Technisch sehr versiert, ruhen große Hoffnungen auf der Linkshänderin. Sie wird sicher von der Rückkehrerin Saskia Rast und Marlen Wills eine Menge lernen können und man darf gespannt sein, wie sich das Talent in der nächsten Saison entwickelt. Am 01.07.2018 wird Maraike im Internat einen Vollzeitplatz erhalten und damit wird auch die Anfahrt, bisher aus der Nähe von Wolfsburg, erheblich reduziert.

Die Vierte im Bunde ist Kim Lucas, Jahrgang 2001. Sie ist bereits Internatsangehörige und glänzt im Tor immer wieder durch ihre Präsenz. Kim hielt in der vergangenen Saison alleine das Tor der B-Jugend sauber und war maßgeblich an dem guten Abschneiden der Mannschaft beteiligt. Für sie wird der Sprung in den Seniorenbereich sicher nochmal einen Leistungsschub bewirken. Viel Spielzeit soll sie im Oberliga-Team erhalten, aber Trainer Christian Hungerecker wird ihr sicher auch die eine oder andere Einsatzzeit im Drittliga-Team verschaffen.

Denise Friebe, Jahrgang 1992, hatte alle vier Spielerinnen in der vergangenen Saison in der weiblichen B-Jugend trainiert. Nun geht sie gemeinsam mit ihren Zöglingen den Weg in die erste Mannschaft. Bereits 2015 hatte die HSG die Rückraumlinke mit Erstligaerfahrung nach Hannover geholt. Es folgte nach der Saison 2015-2016, die mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga gekrönt wurde, eine Pause, um sich voll auf Beruf und Familie, inzwischen ist sie Mutter von zwei Töchtern, zu konzentrieren. Jetzt möchte sie noch einmal in den Leistungsbereich zurück und mit dem Drittliga-Team in die neue Saison gehen.

Trainer Christian Hungerecker: „Mit dem aktuellen Kader zur Saison 18/19 setzen wir unsere Strategie um, jede Position mit einer erfahrenen Spielerin und einem jungen Top-Talent besetzen zu wollen. Damit liegt zweifellos intensive Arbeit vor allen Betroffenen, aber ich bin zuversichtlich, dass wir im Laufe der kommenden Spielzeit die für die 3.Liga nötige Qualität erreichen können.

Die fünf neuen Spielerinnen – eingerahmt von Sportdirektor
Peter Kretzschmar (li.) und Trainer Christian Hungerecker
v.li.n.re.: Mia Lakenmacher, Maraike Kusian, Denise Friebe, Kim Lucas und Anabel Heitefuß

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A-Lizenz für Jan Friedrich

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HANNOVER – Ein Bericht von Bernd

Es ist zwar schon einige Wochen her – aber nun wollen wir es auch entsprechend mit einem kleinen Beitrag würdigen.

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„Wasserstandsmeldung“ der 2. Damen

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HANNOVER – Ein Bericht von Christiane

Nach der Saison ist vor der Saison

Reichlich früh startet die Oberliga-Damenmannschaft in die Vorbereitung. Nach 3-wöchiger Pause wird im ersten Drittel der Vorbereitung Muskelkraft aufgebaut. Nach speziellen Trainingsplänen arbeiten die Mädels drei Mal die Woche beim Partner Villa Vitale, an ihrer Körperkraft und Stabilität, was wichtig ist, um Verletzungen vorzubeugen.

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Hannover-Gröbenzell – ein Nord-Süd-Duell zum Abschluss

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 HANNOVER – Der Spielplan will es so – am letzten Spieltag spielen die beiden Absteiger gegeneinander, bevor sie sich aus der Handball Bundesliga Frauen verabschieden. Am Samstag um 18 Uhr erwarten HANNOVERS JUNGE WILDE den HCD Gröbenzell. Übrigens werden alle Partien der 1. und 2. Bundesliga zu diesem Zeitpunkt angepfiffen, um evtl. Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden. Nach dem Spiel heißt es Abschied nehmen, nicht nur von der Saison 2017/2018.

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B-WILDE verpassen Final-Four Turnier

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HANNOVER – Ein Bericht von Erik

Das notwendige Wunder blieb aus – Die weibliche B-Jugend der HSG Hannover-Badenstedt verlor auch das Rückspiel im Viertelfinale der Deutschen B-Jugend-Meisterschaft gegen den BV Borussia Dortmund mit 22:26 (9:15) Toren und verpasste damit die Teilnahme am diesjährigen Final-Four Turnier. Unser Glückwunsch geht an die Gäste aus Westfalen, die in zwei Wochen im Halbfinale auf den HC Leipzig treffen. Das andere Halbfinale bestreiten der TV Aldekerk und die SG BBM Bietigheim.

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Badenstedt und Waiblingen zeigen keinen Sommerhandball

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WAIBLINGEN – Ein Bericht von Jörg Zehrfeld

Gastgeber FSG Waiblingen-Korb setzte sich mit 31:28 (18:16) gegen die HSG Hannover-Badenstedt durch. Trotz längst geklärter Verhältnisse in der Liga zeigten die Teams, dass zwar von den Temperaturen der Sommer erreicht ist, aber für Sommerhandball die Zeit noch nicht gekommen ist. Die Gastgeberinnen waren nach 8 Minuten durch Lea Gruber auf 8:4 davongezogen, aber die HSG suchte durch Rabea Pollakowski mit einem Doppelschlag sowie Alina Defayay wieder Anschluß. Die häufig erfolgreich auf der Abwehrspitze „schnippelnde“ Natasha Ahrens brachte mit dem 9:10 nicht den letzten Führungstreffer für die JUNGEN WILDEN vor der Pause.

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