JUNGE WILDE wieder in der Nordstaffel

.

DORTMUND – Die Spielkommission des DHB hat am Sonntag die Staffeleinteilungen für die 3. Liga beschlossen. Die JUNGEN WILDEN sind wieder der Staffel NORD zugeteilt. Badenstedt trifft dabei auf alt bekannte Mannschaften. Aber auch insgesamt vier Mannschaften wurden der Staffel durch „Umverteilung“ oder Aufstieg neu zugeteilt.

Bericht Handballworld (mit allen Staffeleinteilungen)

  • HG OKT (FB)
  • TSV Wattenbek (FB)
  • SV Henstedt-Ulzburg (FB)
  • SC Alstertal-Langenhorn (FB)
  • HSG Jörl-DE Viöl (FB)
  • Buxtehuder SV II (FB)
  • Frankfurter HC (FB)
  • VfL Oldenburg II (FB) (letzte Saison in der Staffel WEST)
  • TV Oyten (FB) (letzte Saison Staffel WEST)
  • Hannoverscher Sport Club (FB) (Aufsteiger aus der Oberliga Niedersachsen)
  • MTV Heide (FB) (Aufsteiger aus der OL Hamburg/Schleswig-Holstein)
von Pichi Veröffentlicht in Damen, DHB

JUNGWILDE zum HVN

.

HANNOVER – Der EWE-Cup steht wieder vor der Tür und der Handball-Verband Niedersachsen nimmt mit seinem w05-Jahrgang an diesem Turnier teil. Vom 14.-16.06.2019 treffen sich die Auswahlmannschaften in Bremervörde. Landestrainer Timm Dietrich wird gemeinsam mit den HVN-Kadertrainerinnen Kathrin Mürmann und Sina Pflücke den weiblichen Kader betreuen.

Vier Spielerinnen des TV Hannover-Badenstedt haben vom Verband eine Einladung erhalten.

Wir gratulieren:

  • Eden Nesper
  • Lara Prill
  • Merit-Louisa Sämmer
  • Merja Wohlfeil

Jugendnationalspielerin erleidet schwere Verletzung

.

#33 – Mia Lakenmacher

HANNOVER – In der 2. Runde der Qualifiktion zur Jugendbundesliga hat sich Mia Lakenmacher eine Verletzung am Fuß zugezogen. Nach eingehenden Tests und Untersuchungen hat sich leider herausgestellt, dass diese Verletzung schwerwiegender ist, als ursprünglich vermutet.

Im Spiel gegen den VfL Oldenburg hatte Mia, bei einem Zweikampf um den Ball, einen unglücklichen Zusammenstoß mit einer Gegenspielerin. Schnell war klar, dass für sie das Turnier beendet war. MRT und ärztliche Untersuchungen brachten leider eine folgenreiche Diagnose. Mia Lakenmacher hat einen Riss der Syndesmose erlitten und muss unbedingt operiert werden. Die Operation erfolgt noch in dieser Woche. Erst danach kann Genaueres über die Ausfallzeit gesagt werden. Man muss aber erfahrungsbedingt von mindestens 3-4 Monaten ausgehen.

Besonders schade ist natürlich, dass die Jugendnationalspielerin durch diese schwere Verletzung die Europameisterschaft in Slowenien (01-11.08.19) verpasst.

Wichtig ist, dass Mia diese Verletzung gut übersteht – der Verein wird ihr natürlich alle Zeit der Welt geben und sie bestmöglich unterstützen.

GUTE BESSERUNG und wie sagt man – „COME BACK STRONGER!

JUNGWILDE zum HVN

.

HANNOVER – Auch der Jahrgang w05 des Handball-Verband Niedersachsen führt am Wochenende einen Lehrgang durch. Der Schulungslehrgang dauert vom 07.06.-09.06.2019 und findet ebenfalls in der Akademie des Sports in Hannover statt.

Gleich fünf Badenstedter Mädels (3 aktiv und 2 auf Reserve) haben eine Einladung erhalten.

Unsere Glückwünsche gehen an:

  • Eden Nesper
  • Lara Prill
  • Merja Wohlfeil
  • Lina Bruns (Reserve)
  • Merit-Louisa Sämmer (Reserve)

JUNGWILDE zum HVN

.

HANNOVER – Für den Jahrgang w04 hat der Handball-Verband Niedersachsen einen Optimierungslehrgang angesetzt. Die Maßnahme findet in der Akademie des Sports in Hannover statt.

„Die Anreise soll am Freitag, 07.06.19 bis 15:00 Uhr erfolgen. Bis 20:45 Uhr erfolgen dann zwei Trainingseinheiten sowie das Abendessen. Am Samstag, 08.06.19 beginnen wir um 07:00 Uhr mit der 1. Einheit. Die Abreise ist ab ca. 13:30 Uhr vorgesehen“, lautet es in der Einladung von Landestrainer Timm Dietrich.

Ursprünglich waren Carolin Berner und Benita Zemke in dem Kader auf „Pause“ gesetzt. Nach dem unglücklichen Ausscheiden aus der Bundesliga-Quali, sind beide nicht mehr gebunden und wurden nachnominiert.

Herzlichen Glückwunsch zu der Einladung!

A-WILDE verpassen die 3. Runde zur JBLH-Quali

.

EDEMISSEN – Auch in der Saison 2019/2020 findet die weibliche Jugendbundesliga ohne Hannover-Badenstedt statt. Das Team scheiterte in der 2. Runde der Qualifikation und muss nun erstmal seine Wunden lecken.

Man braucht es nicht schön reden, auf Badenstedter Seite hatten sich alle etwas mehr erwartet aber es sollte nicht sein. Die Enttäuschung war nach der entscheidenen Niederlage im letzten Spiel gegen Werder Bremen in allen Gesichtern abzulesen und bei den meisten Spielerinnen flossen die Tränen. Sicher wird die Mannschaft noch einige Zeit brauchen, um diese negative Erfahrung zu verarbeiten und da hilft auch nicht der Spruch: „Niederlagen gehören zum Sport dazu!“

Sehr intensiv hatte sich die Mannschaft von Cheftrainer Christian Hungerecker auf diese Qualifikation vorbereitet. Nach einem Jahr Abstinenz, wollte das Gründungsmitglied wieder bei den besten deutschen Mannschaften mitmischen. Die 1. Runde wurde auch noch gut gemeistert, obwohl das Vorrücken in die 2. Runde schon einen faden Beigeschmack hatte. Mit Maraike Kusian hatte sich eine Jugendnationalspielerin verletzt, die schwierig, bis gar nicht, zu ersetzen ist. Trotzdem gingen die A-JUNGWILDEN guter Dinge in die 2. Runde – der Kader war ja breit genug. Am Ende des ersten Tages, beim von vielen Experten vorhergesagten Schlüsselspiel gegen den VfL Oldenburg, der nächste Schock. Kurz vor Schluss verletzte sich die nächste Nationalspielerin. Mia Lakenmacher musste das Turnier mit einer Fußverletzung beenden.

Jetzt fehlten der Mannschaft zwei „Leitwölfe“ und Haupttorschützen – wenn man gegen die Besten der Republik spielen möchte, müsste auch das einigermaßen kompensiert werden können. Aus den unterschiedlichsten Gründen, konnte die Mannschaft aber diese Verluste nicht wett machen. Einen Punkt aus zwei Spielen benötigten die A-WILDEN noch – was leider nicht gelang. Nach der Auftaktniederlage am Sonntag gegen den THC, musste auch das Spiel gegen Werder, in dem lange eine Führung behauptet wurde, noch als verloren gewertet werden. Tabellenplatz 5 und aus der Traum von der JBLH.

Aber nicht nur bei den Spielerinnen war die Enttäuschung am Ende groß – die Fans, die die Mannschaft an den drei Spieltagen hervorragend unterstützt hatten, waren sichtlich getroffen. Hier gilt es noch ein Dank für die Unterstützung vom Verein auszusprechen und stellvertretend für alle, seien erwähnt:

Familie Zemke, Wohnsitz in Edemissen, hat das Team zweimal zu Hause in den langen Pausen mit einem Mittagessen versorgt.
Berichterstatter Erik hat die Quali sehr professionell mit Vor- und Spielberichten versorgt – vorweg immer eine tolle Recherche.
Mama Warmboldt und Heyne haben die Mannschaft als Physios (vom Fach) betreut.

Das Wichtigste zum Schluss, wir alle wünschen den beiden Verletzten eine baldige Genesung. Maraike hat einen Bänderriss und muss einige Wochen aussetzen. Bei Mia hat das MRT noch keine endgültige Klarheit verschafft – es folgen weitere Untersuchungen. Klar ist aber, auch sie wird mindestens für ein paar Wochen aussetzen müssen.

Ergebnisse und Abschlusstabelle der 2. Runde

A-WILDE am Wochenende in der 2. Runde der Quali

.

HANNOVER – Ein Bericht von Erik

Kolumne zur Jugendbundesliga-Qualifikation – Teil 7

Runde 2 – Die Entscheidung – Unsere Mannschaft 

Wenn morgen ab 10.00 Uhr die zweite Runde des Qualifikationsbereichs 2 (Niedersachsen/Bremen/Mitteldeutschland) in Edemissen bei Peine beginnt, dann entscheidet sich für  die sechs Mannschaften des SV Werder Bremen, BV Garrel, VfL Oldenburg, HSG Osnabrück, Thüringer HC und des TV Hannover-Badenstedt, wer die direkte Qualifikation schaffen wird, Nachsitzen muss bzw. für wen die Saison endgültig beendet ist.

Nur der Erstplatzierte aus der Sechsergruppe hat das Ticket zur Jugendbundesliga Saison 2019/20 direkt gelöst. Die Mannschaften auf den Plätzen 2-4 haben noch eine Woche später Möglichkeit, sich einen von drei weiteren Plätzen im Qualifiktaionsbereich NORD zu ergattern. Die Teams auf Platz 5 und 6 sind endgültig ausgeschieden.

Werder Bremen, der VfL Oldenburg und der TVHB gehen dabei mit der besseren Ausgangssituation an den Start, da alle drei Teams 2:0 Punkte in die zweite Runde mitnehmen. Die Mannschaften aus Garrel, Osnabrück und Thüringen starten mit der Hypothek von 0:2 Punkten. Nach den in der ersten Runde gezeigten Leistungen der Mannschaften wird es aber schwer sein, einen Durchmarsch ohne Punktverlust zu realisieren. Deshalb haben alle Teams noch Chancen auf die direkte Qualifikation.

Bei einer Spielzeit von 2×20 Minuten wird es bei vier Spielen in zwei Tagen nicht nur eine Frage der individuellen und mannschaftlichen Klasse sein, wer am Ende die Nase vorne haben wird. Physis und Wille werden insbesondere am Sonntag gefragt sein, um die gesteckten Ziele zu erreichen.

Die A-JUNGWILDEN haben am letzten Wochenende in Runde 1 gezeigt, dass mit ihnen zu rechnen sein wird. Insbesondere das Spiel gegen den starken BV Garrel bei wechselhaftem und schwierigen Spielverlauf ist als erster Big Point zu werten, da sich auch andere Teams gegen den BV schwer tun werden.

Unser Trainerquartett Nadine, Janina, Christian und Sven hat diese Woche genutzt, noch einmal an den wenigen Schwachstellen zu arbeiten, so dass wir gut vorbereitet in den Wettkampf gehen werden. Bis auf Maraike, die mit ihrer Bänderverletzung definitiv nicht spielen wird, sind unserer Spielerinnen fit und freuen sich auf das Wochenende.

Dabei werden die JUNGWILDEN sich auch wieder auf die Unterstützung ihres zahlreich vertretenen Anhangs verlassen können, der als „Rote Wand“ lautstark hinter ihnen stehen wird. Freuen wir uns auf hochklassige und spannende Spiele. Die Spiele des TVHB beginnen:

 

Samstag,         12.30 Uhr         HSG Osnabrück – TVHB

                        15.15 Uhr         TVHB – VfL Oldenburg

Sonntag,          09.30 Uhr         TVHB – Thüringer HC

14.45 Uhr         Werder Bremen – TVHB

JBLH-Quali – die Gegner am Sonntag

.

HANNOVER – Ein Vorbericht von Erik

Kolumne zur Jugendbundesliga-Qualifikation – Teil 6

Runde 2 – Der Sonntag – Die Gegner

Am Sonntag erwartet die weibliche A-Jugend des TVHB im ersten Spiel mit dem Thüringer HC die große Unbekannte. Die Mannschaft von Christian Roch und Ruben Arnold nimmt als Hypothek 0:2 Punkte durch die 14:20-Erstrundenniederlage gegen den VfL Oldenburg in die zweite Runde mit.

Gegen den Nachwuchs des vielfachen Deutschen Meisters und Champions League-Teilnehmers Thüringer HC haben die A-JUNGWILDEN aktuell keine Matcherfahrung, die letzte Begnung der Vereine fand im Jahr 2014 beim Final 4 in Leipzig statt.

Der Großteil der Mannschaft ist in der vergangenen Saison in der zweiten Damen des THC in der Dritten Liga Ost aktiv gewesen. Dort erreichte man den achten Platz und konnte auch den Landespokal des Thüringer Handballverbandes gewinnen. Zudem hat der THC derzeit mit Emily Hagedorn und Arwen Rühl zwei U17-Nationalspielerinnen in ihren Reihen, auch wenn beide in der ersten Runde nicht zum Einsatz kamen.

In den Spielen der ersten Runde waren besonders die Leistungen der Torhüterin Laura Kuske außergewöhnlich gut und die Rückraumrechte Klara Schlegel war nur schwer in den Griff zu bekommen. Es wird gerade auch im Hinblick auf die frühe Anwurfzeit um 9.30 Uhr wichtig sein, von Beginn an gegenzuhalten und das Spiel zu bestimmen.

Voraussichtlich erst nach dem letzten Zweitrundenspiel gegen den SV Werder Bremen werden wir endgültig wissen, ob die Qualifikation erfolgreich gestaltet wurde, wir nachsitzen müssen oder sogar ausgeschieden sind. Die Mannschaft von Dominic Buttig, der auch für die Zweitliga-Damen des SVW verantwortlich zeichnet, ist durch den hohen 28:19 Erstrundenerfolg gegen die HSG Osnabrück zunächst der erste Tabellenführer in Runde 2.

Mit dem Werder Jahrgang verhält es sich ähnlich, wie mit den Oldenburgerinnen. Über die letzten 2-3 Jahre sind wir oft aufeinandergetroffen. Man kennt sich gut aus diesen Vergleichen. Zudem sind auf Seiten der Bremerinnen mit Hanna Ferber-Rahnhöfer, Nina Engel und Naomi Conze auch drei Jugend-Nationalspielerinnen dabei, die mit unseren Spielerinnen Maraike und Mia in der U-17 des DHB vertreten sind. Mit Larissa Gerdes hütet zudem eine HVN-Auswahlspielerin das Tor.

In der vergangenen Saison konnten wir beide Vergleiche gegen den Oberliga-Dritten knapp gewinnen. Beide Teams werden sich auf Augenhöhe begegnen. Viel wird darauf ankommen, wer nach drei anstrengenden Spielen am Sonntagnachmittag mehr Körner gespart hat.

A-WILDE am Samstag gegen Osnabrück und Oldenburg

.

HANNOVER – Ein Vorbericht von Erik

Kolumne zur Jugendbundesliga-Qualifikation – Teil 5

Runde 2 – Der Samstag – Die Gegner

Von neun zur ersten Runde angetretenen Mannschaften sind für die zweite Runde noch sechs Teams übrig geblieben. Mit dem HSV Magdeburg, dem SV Union Halle-Neustadt und der SG Rödertal-Radeberg sind drei von vier Mannschaften aus dem Osten raus, während der Norden alle fünf gestarteten Vertreter weiter brachte.

Unsere A-JUNGWILDEN des TV Hannover-Badenstedt treffen damit am Samstag auf die HSG Osnabrück und danach auf den VfL Oldenburg. Am Sonntag geht es dann mit dem Spiel gegen den Thüringer HC weiter, ehe wir in unserem letzten Spiel mit dem SV Werder Bremen die Klingen kreuzen. Werfen wir zunächst einen Blick auf unsere beiden Gegner vom Samstag.

Die HSG Osnabrück hat sich in den letzten Jahren als weitere starke Kraft in Niedersachsen/Bremen neben Oldenburg, Bremen und Hannover etabliert. Wir spielten in der vergangenen Saison sowohl mit unserer A- als auch B-Jugend in der Oberliga gegen Osnabrück. Während es im älteren Jahrgang deutliche Erfolge für die JUNGWILDEN zu verzeichnen gab, platzierte sich die HSG in der B-Jugend-Oberliga vor dem TVHB und bezwang uns dabei im Rückspiel.

Die HSG Osnabrück besitzt eine sehr ausgeglichene Mannschaft und ist dadurch schwer auszurechnen. Sie spielen ein sehr ballsicheres und strukturiertes Aufbauspiel und nutzen in der Regel ihre Chancen konsequent. Auch das schnelle Umschaltspiel kann sich sehen lassen. Die Mannschaft von Kai-Uwe Cramer fällt somit in die Kategorie „Unangenehm“, da die Favoritenrolle auf unserer Seite liegt, wäre alles andere als ein Erfolg eine Enttäuschung.

Im zweiten Samstagspiel erwartet uns dann mit dem VfL Oldenburg ein deutlich härterer Brocken. Der souveräne Einzug in die zweite Runde mit zwei deutlichen Siegen gegen den Thüringer HC und die SG Rödertal-Radeberg gaben uns schon einen Vorgeschmack auf das, was uns erwarten wird.

Dabei versucht der langjährige Jugendbundesligist dieses Mal erst auf Umwegen wieder für die nächste Saison dabei zu sein. In der abgelaufenen Saison lief es alles andere als rund für den VfL. In der Jugendbundesliga flog man erstmals seit vielen Jahren schon in der Zwischenrunde raus, so dass die direkte Qualifikation passé war. Dazu konnte sich die A-Jugend ebenfalls nicht für die Oberliga qualifizieren, so dass am Ende die B-Jugend die Ehre retten musste. Dies tat sie mit dem Gewinn der Niedersachsenmeisterschaft aber überzeugend und errang damit den Startplatz für die Jugendbundesliga-Qualifikation. Im Kampf um die Deutsche B-Jugendmeisterschaft war dann aber wie im Vorjahr im Achtelfinale Schluss.

Die Mannschaft des Trainergespanns Andreas Lampe und Mirco Neunzig weist einen sehr starken Kader mit langjährigen HVN-Auswahlspielerinnen und der Drittliga-Erfahrenen Marie Steffen als Leitwölfin auf. Hinter der gut agierenden Deckung steht mit Gesa Neuendorff eine noch junge, aber hochtalentierte Torhüterin. Die VfL-Mädchen überzeugen sowohl im Tempospiel als auch im Aufbauspiel und gelten als einer der Topfavoriten für die direkte Qualifikation.

In den vergangenen Jahren waren die Spiele der Jahrgänge 2001/02 zwischen dem TVHB und dem VfL immer sehr eng und man begegnet sich absolut auf Augenhöhe. Beide Teams kennen sich sehr gut, durch gemeinsame Auswahlzeiten bestehen auch viele Freundschaften untereinander, die für den Samstag aber ausgeblendet werden müssen. Wir freuen uns auf den erneuten Vergleich mit den Oldenburgerinnen.

A-WILDE ziehen bei der JBLH-Quali in die 2. Runde ein

.

EDEMISSEN – Ein Bericht von Erik

Kolumne zur Jugendbundesliga-Qualifikation – Teil 4 Erste Runde

A-Jungwilde ziehen mit guter Ausgangsposition in zweite Runde

Die weibliche A-Jugend des TV Hannover-Badenstedt hat mit zwei Siegen in ihrer Erstrundengruppe die zweite Qualifikationsrunde zur Deutschen Meisterschaft erreicht, musste diesen Erfolg aber teuer bezahlen. Jugendnationalspielerin Maraike knickte bei einer Abwehraktion mit dem Pausenpfiff um und wird mit einer Bänderverletzung einige Wochen pausieren müssen. Damit wird unsere Mannschaft auf Maraike für die weitere Qualifikation verzichten müssen.

Am kommenden Wochenende geht es mit Runde 2 weiter. Aus unserer Gruppe hat sich der BV Garrel ebenfalls qualifiziert, der HSV Magdeburg ist ausgeschieden. Zweitrundengegner werden die ebenfalls gestern qualifizierten Mannschaften des VfL Oldenburg, Thüringer HC, Werder Bremen und der HSG Osnabrück sein.

Da die Ergebnisse aus der ersten Runde mitgenommen werden, ergibt sich folgender Zwischenstand für die zweite Runde:

Platz    Mannschaft                             Spiele   Tore   Punkte

  1.    Werder Bremen                        1/5       28:19    2:0
  2.    VfL Oldenburg                          1/5       20:14    2:0
  3.    TV Hannover-Badenstedt         1/5       25:21    2:0
  4.    BV Garrel                                  1/5       21:25    0:2
  5.    Thüringer HC                             1/5       14:20    0:2
  6.    HSG Osnabrück                        1/5       19:28    0:2

Um 10 Uhr eröffneten die Spielerinnen des TVHB gegen den HSV Magdeburg den Qualifikationstag. Im Vorfeld hatten wir uns auf ein schweres Spiel eingestellt, der Gegner nahezu unbekannt und mit einer A-Jugend-Mannschaft, die fast komplett auch schon ein Damenjahr in der Sachsen-Anhalt-Liga hinter sich hat. Die geringe Anzahl an Spielerinnen (10) ließ aber schon erahnen, dass einige Spielerinnen bei unserem Gegner fehlten. Im Nachhinein stellte sich dann auch heraus, dass den Magdeburgerinnen zwei Spielerinnen durch Verletzung fehlten.

Das soll aber nicht die konzentrierte und starke Leistung unserer Mannschaft schmälern. Nur in den ersten Minuten konnten uns die Spielerinnen von Harry Jahns ärgern und führten nach fünf Minuten mit 2:3 Toren. Danach nahm der Badenstedt-Express Fahrt auf und mit einem 6:0 Lauf konnten wir den Gegner beeindrucken. Über 8:3 Tore zogen wir unwiderstehlich davon und nahmen einen komfortablen 14:5 Vorsprung mit in die Halbzeitpause.

Auch in der zweiten Hälfte kontrollierten wir das Spiel weiterhin und nahmen am Ende neben den zwei Punkten ein 25:11 mit. Christian Hungerecker freute sich, dass wir einen guten Start erwischt hatten. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Spiel. Wir konnten allen Spielerinnen Spielzeit geben, alle Feldspielerinnen erzielten mindestens ein Tor und die Torhüter zeigten zum Teil starke Leistungen. So kann es weitergehen.“

Statistik:

TVHB – HSV Magdeburg 25:11 (14:5)

Es spielten und trafen: Gianna, Kim – Anabel (5/2), Carolin (1), Elea (1), Greta (1), Julia (2), Lara (2), Luisa (1), Maraike (1), Mariessa (1), Mia (7/1), Monja (1), Noemi (2/2)

Nachdem der BV Garrel zwischenzeitlich auch gegen den HSV Magdebrug mit 24:16 gewinnen konnte, kam es am Nachmittag zu einem Endspiel um den Gruppensieg und die möglichst gute Ausgangsposition für die nächste Runde zwischen dem BV und uns. Im Vorfeld hatten wir die Chancen auf 50:50 geschätzt und es zeigte sich im Spiel, dass wir damit nicht so schlecht gelegen hatten. Es sollten sich spannende 40 Minuten entwickeln, die die zahlreichen mitgereisten Badenstedter Zuschauer einiges an Nerven kosteten.

Garrel legte einen Blitzstart hin und führte nach 99 Sekunden mit 0:3 Toren. Den Weckruf hatten die A-JUNGWILDEN gehört und nach weiteren 100 Sekunden begann die Partie mit dem 3:3 von Neuem.

Es entwickelte sich in den folgenden Minuten ein zäher Schlagabtausch, in dem es in den weiteren zehn Minuten wild hin und her ging mit wenigen Toren (6:4). Danach bekamen die JUNGWILDEN die Gegnerinnen immer besser in den Griff und konnten bis zur Halbzeitpause einen 4 Tore Vorsprung zum 13:9 herausarbeiten.

In der letzten Aktion vor dem Pausenpfiff dann der Schockmoment. Maraike versuchte ihre Gegnerin beim Gegenstoß zu stören, knickte dabei um und zog sich eine Bänderverletzung zu. Nicht nur den TVHB Fans auf der Tribüne stockte der Atem. „Die Verletzung von Maraike war ein Schock für die Mädchen“, so Christian nach dem Spiel. „Wir Trainer haben schon eine leichte Verunsicherung in der Kabine gespürt. Aber wir sind stolz darauf, dass sie es in der nicht einfachen zweiten Hälfte so toll gelöst haben“.

Die zweite Hälfte gestaltete sich wirklich nicht einfach. Während die JUNGWILDEN zunächst bis zur 42. Minute auf 20:14 ausbauen konnten und das Spiel schon „safe“ schien, setzte der BV Trainer Jonas Kettmann alles auf eine Karte und versuchte über die Kurzdeckung von zwei, teilweise drei Spielerinnen wieder ins Spiel zu kommen. Da in dieser Phase zudem die Torhüterin des BV einge klare Chancen zunichte machte, wurde das Spiel noch einmal ganz eng.

Unsere Trainer zogen beim 22:20 in der 38. Minute das Team-Time-Out. Es entwickelten sich danach turbulente 150 Sekunden. Erst gelang Garrel der Anschlusstreffer zum 22:21, dann brachten wir durch eine grandiose Deckungsarbeit und exzellentes Tempospiel Mariessa zweimal toll in Position und sie verwandelte eiskalt zum 24:21. Den Schlusspunkt setzte Mia mit ihrem siebten Treffer zum viel umjubelten 25:21 Endstand.

Eine klasse Leistung gegen einen starken, nie aufsteckenden Gegner, der in Melanie Fragge (10/6) eine ebenso treffsichere Siebenmeter-Torschützin aufwies wie wir mit Anabel (13/5). Der Erfolg bringt uns in eine gute Ausgangsposition für die weiteren Spiele in der zweiten Runde, die am kommenden Wochenende stattfindet.

Statistik:

TVHB – BV Garrel 25:21 ((13:9)

Es spielten und trafen: Gianna, Kim – Anabel (13/5), Benita, Elea (1), Emma, Julia (1), Lara, Luisa, Maraike, Mariessa (3), Mia (7), Monja, Pia

PS: Randnotizen

Neben den zahlreichen Eltern, Großeltern, Geschwistern und Freunden der JUNGWILDEN nahmen sich auch unser Abteilungsleiter Jörg Rast, Spielwart Bernd Schröder und Pressechef Uwe Pichlmeier die Zeit, die Mannschaft zu unterstützen. Weiterhin konnten wir mit Frauke Kemmer, Natasha Ahrens und Alina Defayay drei Spielerinnen der ersten Damen auf der Tribüne sichten, die mit den Mädchen fieberten.