JUNGE WILDE beenden Niederlagenserie

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HANNOVER / BADENSTEDT – Ein Bericht von Jörg Zehrfeld

Fast zwei Monate mussten die Fans der HSG Hannover-Badenstedt darauf warten. Mit einem bis zum Abpfiff umkämpften  25:23 (13:12) Erfolg über die FSG Waiblingen-Korb feierten die Jungen Wilden vor 210 Zuschauern endlich wieder einen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt.

Die Gäste starteten einen Hauch besser in die Partie, wussten auf schnellen Beinen die Badenstedter Abwehr auseinanderzuspielen und lagen nach 12 Minuten durch Monika Odrowska mit 3:6 in Führung. Da aber HSG Keeperin Frauke Kemmer nach ihrem ersten gehaltenen Strafwurf weiter Präsenz zeigte, fand Badenstedt besser ins Spiel, Mieke Düvel mit einem Rückraumkracher in den Winkel sowie vier Treffer in Folge durch Jana Pollmer stellten die Anzeigetafel im hannoverschen Salzweg auf den 9:9 Zwischenstand nach 20 Minuten. Waiblingen kam in Überzahl nochmals durch Lea Gruber und Hanna Hojczyk auf zwei Zähler nach vorn, die Badenstedterinnen ließen sich aber nicht mehr abschütteln, zweimal Alina Defayay, Jana Pollmer vom Punkt sowie Rabea Pollakowski sorgten für eine knappe Halbzeitführung.

Tina Wagenlader besorgte mit dem 14:12 erstmals eine 2-Tore Führung für die HSG, es blieb aber trotz bis zum Abpfiff beständiger Führungsarbeit der HSG eng. Auch die 3 Tore Vorsprung nach dem Strafwurf von Pollmer zum 18:15 schüchterten die Gäste nicht ein, angeführt von der quirligen Sinah Hagen blieb Waiblingen dran. Frauke Kemmer, die mittlerweile den zweiten Strafstoß weggefischt hatte, musste im wahrsten Sinne des Wortes den Kopf hinhalten um die Führung zu verteidigen, konnte aber nach einer Schrecksekunde in unverminderter Qualität weiterspielen. In der Schlussphase stellte Waiblingen auf eine sehr offensive Deckung um und kam durch Hagen 105 Sekunden vor dem Abpfiff zum 21:20 Anschlußtreffer.  Mieke Düvel, Jana Pollmer und Tina Wagenlader mit dem umjubelten Schlusspunkt sorgten aber für Siegestaumel in der SalzwegArena.

Wir haben 60 Minuten bis auf einige Fehlversuche von der Mannschaft eine konzentrierte,hundertprozentige Leistung gesehen. Frauke Kemmer hat uns im Tor den Rücken freigehalten. Das Waiblingen in der Schlussphase sehr offensive Abwehrarbeit betrieb, hat es uns eher einfacher gemacht“, fasste Roland Friebe zusammen. „Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Vielen Dank an unser tolles Publikum“, fügte Jana Pollmer bei der Auszeichnung zur besten Spielerin, die sie gemeinsam mit Waiblingens Sinah Hagen erhielt, hinzu. Notiz am Rande: Mit 13 Toren, davon 6 vom Punkt,  poliert Pollmer weiter erfolgreich an ihren Ansprüchen auf die Torjägerkrone.

Fotos

Mieke Düvel, Jana Pollmer und Alina Defayay bejubeln den Sieg gegen Waiblingen-Korb

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