JUNGE WILDE beim Tabellenführer gefordert

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HANNOVER – Am Samstag hat die HSG Hannover-Badenstedt eine sehr schwierige Aufgabe zu meistern. Ab 18:00 Uhr treffen die JUNGEN WILDEN in Ketsch auf den Tabellenführer Kurpfalz Bären. Die Mannschaft von Bären-Trainerin Katrin Schneider spielt bisher eine ganz starke Saison und möchte natürlich zu Hause punkten.

Wenn am 11.11. um 11:11 Uhr auf dem Ketscher Marktplatz traditionell von der Karnevalsgesellschaft Narhalla Ketsch die „fünfte“ Jahreszeit eingeläutet wird, sitzt das Team der HSG noch im Bus auf den Weg zu den Kurpfalz Bären. Den Spielerinnen geht sicher so einiges durch den Kopf aber Karneval wird nicht dazu gehören. Der Tabellenführer wartet auf die Mannschaft von Trainer Roland Friebe und das Spiel in der Neurott Halle wird eine sehr große Aufgabe für den Tabellenzehnten aus der Landeshauptstadt.

10 – Marlen Wills

Beide Mannschaften können sich nach dem Pokal-Aus wieder voll auf die Liga konzentrieren. Hannover musste gegen den VfL Oldenburg die Segel streichen und Ketsch fuhr mit einer klaren Niederlage gegen den Ligakonkurrenten Rosengarten am letzten Wochenende nach Hause.

In der Liga sind die Kurpfalz Bären voll auf Kurs. Lediglich gegen Top-Teams der Liga hat man bisher Federn gelassen – gegen Rosengarten gab es auch im Ligabetrieb nichts zu holen und in Mainz haben die Pfälzerinnen ein gutes Remis erkämpft. Jetzt haben die Bären natürlich Blut geleckt und wollen sich mit einem Heimsieg oben etablieren.

Aber Hannover wird sich nicht kampflos ergeben und zumindest versuchen ein härterer Gegner zu sein, als noch in der vergangenen Saison – damals wurden die JUNGEN WILDEN in der ersten Halbzeit regelrecht überrannt. Ketsch bevorzugt auch das schnelle Spiel und da Trainer Friebe gerne mehrere Abwehrformationen im Spiel einsetzt, wird sich zeigen, ob man den Ketscher Bären ein wenig im Zaum halten kann.

Die Personallage hat sich leider weiter verschärft. Nach einer MRT-Untersuchung hat sich am Anfang der Woche herausgestellt, dass Neuzugang Marlen Wills einen Außenmeniskusriss am linken Knie erlitten hat. Sie muss sich einer Operation unterziehen und fällt für den Rest des Jahres aus.

Der Sportliche Leiter Bernd Schröder: “Ketsch stellt eine junge, dynamische sowie zudem eine eingespielte Mannschaft und ist ein für uns gefährlicher Gegner: Geht man dessen Tempo mit und lässt dabei im Angriff viel (wie im Vorjahr) an der routinierten Sabine Stockhorst im Tor liegen, kann das schnell zum Bumerang werden. Nachdem wir zuletzt erfolgreich unsere Strafwurfmisere beseitigt haben, ist nun auch das Abschlussverhalten gefragt. Weiterhin brauchen wir ein schnelles Rückzugsverhalten, um nicht selbst ausgekontert zu werden. Kurzum: Es muss schon viel passen, um in Ketsch etwas Zählbares mitzunehmen.

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