Tina Wagenlader wird wieder JUNGE WILDE

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HANNOVER – „Eine erfolgreiche JUNGE WILDE kehrt zurück nach Hannover-Badenstedt“, so lautete der erste Satz als Mieke Düvel vom SVG Celle zur HSG zurückkehrte. Und dieser Satz hat auch bei dem Neuzugang Tina Wagenlader Gültigkeit. Aus bekannten Gründen geht der SVG nicht in die neue Saison und so hat sich Tina entschlossen, wieder das Trikot der HSG überzuziehen. Die Kreismitte bringt Erstligaerfahrung mit und wird Hannover garantiert weiterhelfen.

Tina Wagenlader stammt aus dem „goldenen“ Badenstedter 95er Jahrgang, der mit einigen jüngeren Spielerinnen verstärkt, 2012 die Deutsche Meisterschaft der weiblichen B-Jugend feierte. Der damalige Celler Trainer, Christian Hungerecker, holte die Leistungsspitze dieser Mannschaft, im Rahmen einer Kooperation, zum SVG, wo die JUNGEN WILDEN bereits früh an ein hohes Niveau herangeführt werden sollten. Auch in der Juniorinnen-Nationalmannschaft hat Tina viele Erfahrungen gesammelt und spielte unter anderem bei der EM 2013 in Dänemark mit.

Die jetzige Hannoveranerin, ursprünglich stammt sie aus Barsinghausen, wo sie auch das Handballspielen erlernte, wurde bereits 2013 mit einem Zweitspielrecht ausgestattet. 2016 dann der komplette Wechsel zum SVG, obwohl ihr Herz immer noch an den JUNGEN WILDEN hing. Aber durch den Aufstieg der HSG in die zweite Bundesliga gab es zu viele Überschneidungen. Und jetzt kehrt Wagenlader an den Salzweg zurück.

Tina Wagenlader: „Da mein Vertrag ja ursprünglich in diesem Jahr ausgelaufen ist, hat die HSG mich bereits Anfang des Jahres kontaktiert und gefragt, ob ich nicht gerne zurückkommen möchte. Nachdem ich den Verantwortlichen gesagt habe, dass ich dem SVG die Treue halte, haben sie sich zurückgezogen. Nach den letzten sehr aufreibenden Monaten, habe ich vor kurzem dann wieder den Kontakt gesucht und bin sehr dankbar, dass die HSG mich noch zu so einem späten Zeitpunkt verpflichten will. Natürlich freue ich mich wieder auf den Salzweg, hier habe ich unvergessliche Momente erlebt.

Der sportliche Leiter Bernd Schröder: „Nach dem Ausscheiden von Leonie Neuendorf hatten wir am Kreis Handlungsbedarf. Tina hatten wir im Frühjahr bereits auf der Agenda. Sie entschied sich aber auf Grund des knappen Kaders in Celle für SVG, um ihre Mitspielerinnen nicht im Stich zu lassen. Nach dem Rückzug in der vergangenen Woche, waren wir erster Ansprechpartner und haben zugegriffen. Tina benötigt keine große Eingewöhnung, stand sie doch noch bis zur Saison 2015/16 mit einem Zweifachspielrecht in unserem Kader und trug mit ihrer Leistung zum Zweitligaaufstieg bei. Mit ihr wird Mini Gerber am Kreis entlastet und auch unser Abwehrzentrum wird stabilisiert.

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